18.5.2018 Violons Barbares Presse

Violons Barbares

DATE/DATUM 18 May 2018
21:00 - 23:30
EVENEMENT/EVENT

BILLETS 30.-
INFO

— Deutscher Text unten! —

Des brutes épaisses qui maltraitent leurs instruments à cordes ? Non, un trio de la galaxie L’Assoce Pikante, Strasbourg. Violons Barbares est composé de deux violonistes, Dandarvaanchig Enkhjargal (Mongolie) et Dimitar Gougov (Bulgarie) et du percussionniste Fabien Guyot (France). Le Mongol joue du traditionnel morin khoor – violon à deux cordes de son pays, orné d’une tête de cheval; le Bulgare, de la gadulka, un instrument comportant trois cordes mélodiques et onze cordes sympathiques. Le percussionniste, quant à lui, joue sur tout ce qui est susceptible de produire du son – allant de tambours africains ou maghrébins aux saladiers et bouillottes. Merveilleusement interprétée, leur musique énergique nous emporte vers de vastes contrées lointaines. Folk mondial, blues kazakh, rock électrique. Sauvage !

Wer behauptet, in der Musik sei schon alles erfunden, hat Violons Barbares noch nicht gehört! Ein Gigant des Obertongesangs und der Pferdekopfgeige aus der Mongolei, ein Meister der 14-saitigen Gadulka aus Bulgarien und dazu die überwältigenden Perkussionswelten eines Franzosen: Unter dem Namen VIOLONS BARBARES gehört das weltweit umjubelte Trio derzeit zu den besten und außergewöhnlichsten Gruppen in der Weltmusikszene. Die drei Ausnahmemusiker sind ein akustischer und optischer Leckerbissen, der die vielen Konzertgäste in ferne, wilde Länder entführt und die stilistischen Grenzen zwischen Balkan-Volksmusik, Mongolen-Rock und Jazz-Impro einreißt.

Ein modern-archaisch wilder Saitenritt durch das mongolische und bulgarisch-mazedonische Liederbuch – so wundersam jung können alte Melodien klingen. Und zugleich eine Begegnung der Kulturen. Es ist ein seltsames Trio, das da zusammen gefunden hat: Die mongolische Pferdekopfgeige Morin Khoor, dieses seltsam sehnsüchtige Instrument wird von Enkhjargal Dandarvaanchig gespielt. Er ist zugleich ein extrem intensiver Sänger, dessen unglaubliche Stimmgewalt über fünf Oktaven vom Schamanen-Grollen bis zum atemberaubend virtuosen Obertongesang reicht und jedes Publikum in den Bann zieht – ohne jede Attitüde und esoterisches Beiwerk, einfach als Wunder der Natur. Dimitar Gougov spielt die Gadulka, ein bulgarisches Saiteninstrument mit drei Melodiesaiten und elf Resonanzsaiten. Der Dritte im Bunde ist der Franzose Fabien Guyot, der auf einem abenteuerlichen Mix von Perkussionsinstrumenten die beiden Saitenvirtuosen antreibt. Als Mitglied von L’Hijaz Car kennt er die kreativen Nahtstellen zwischen orientalischen Rhythmen und westlichem Arrangement.

Welch eine Klangwelt steckt in den fünf Melodiesaiten! Mal hart rockend gestrichen, geschlagen, mal mit zarten Flageoletts und Obertönen spielend, wird ein ungeheuer weiter Klangraum aufgetan. Die Arrangements bewegen sich virtuos zwischen traditioneller Vorlage und jazzig-rockiger Freiheit. Die Stimmen haben wuchtige Auftritte. Und die Perkussion lässt mal schweben, tanzt durch gebrochene Balkanrhythmen oder lädt zu einem wilden Ritt durch die Steppen der Mongolei ein. Die Hälfte der Stücke stammt aus dem traditionellen Liederbuch der Mongolei und des Balkans. Einige Melodien hat Enkhjargal geschrieben, und sogar Jimi Hendrix hat kann hinter der Steppe auftauchen… Groovig, tanzbar und vor allem barbarisch gut!

Türöffnung / ouverture des portes: 20h00
Konzert / concert: 21h00
Preis / prix: 30.-
Vorverkauf / prélocation: www.petzi.ch
Genre: Worldmusic

www.violonsbarbares.com/

LIEU/ORT Le Singe
Biel/Bienne

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